Zachor – Erinnerung. Die Geschichte von Menachem und Fred

menachemundfred
Donnerstag, 14. Juni 2018, 18:30 Uhr, in Mannheim.

 

Israel ist ein Einwandererland. Juden aus mehr als 120 Ländern bilden eine lebendige Mosaiknation. Die Einwanderung der europäischen Juden nach Israel hängt eng mit dem rassischen Antisemitismus zusammen, der während des 2. Weltkriegs im Holocaust endete. Zum 70. Geburtstag des Staates Israel ist es uns ein Anliegen, an die Lebensgeschichten dieser Menschen zu erinnern und zu reflektieren, wie die Erinnerung an den Holocaust auch heute noch das Leben in Israel prägt.

Die Deutsch-Israelische Gesellschaft, Arbeitsgemeinschaft Rhein-Neckar, Mannheim und der Beauftragte für Integration und Migration der Stadt Mannheim laden Sie zu diesem besonderen Film- und Gesprächsabend ein.

 

Einführung
Hannes Greiling, Deutsch-Israelische Gesellschaft
Siegbert Guschl, Volkshochschule Sinsheim

 

Filmvorführung (ca. 20 min.)

 

Gesprächsrunde
Dr. Menachem Mayer, Jerusalem, Israel
Ilay Elmkies, israelischer Jugendnationalspieler, U19-Spieler der TSG 1899 Hoffenheim und Schüler der Albert-Schweitzer-Schule Sinsheim
Tanja Eckstein, Centropa Wien
Michael Heitz, Albert-Schweitzer-Schule Sinsheim

Moderation: Siegbert Guschl

 

Veranstaltungsort: Stadthaus N1, Raum 52/53

 

Über den Film:

Die Erinnerung ist für das Judentum von elementarer Bedeutung. Sich der Vergangenheit zu erinnern und aus ihr heraus die Gegenwart und die Zukunft zu gestalten, hat schon immer seinen festen Platz im jüdischen Leben.
In der hebräischen Bibel findet sich der Begriff „Zachor“ 169 Mal. Es gäbe das jüdische Volk heute wohl nicht mehr, hätte es sich in den vergangenen Jahrhunderten nicht seiner Geschichte und damit auch seinen Erfahrungen von Ausgrenzung und Verfolgung immer wieder erinnert. „Zachor“ bedeutet im Judentum letztendlich Existenzsicherung durch Erinnern.

Um Erinnerung geht es auch im neuen Multimedia-Dokumentarfilm des jüdischen Geschichtsinstituts Centropa. Er handelt von den beiden aus Hoffenheim stammenden Brüdern Menachem (Heinz) und Manfred (Fred) Mayer und zeichnet ihre wichtigsten Lebensstationen nach.

Der Zuschauer erhält zunächst Einblicke in das ehemalige jüdische Leben in einer ländlichen Region im nördlichen Baden-Württemberg. Dann erfährt er, wie sich das Leben für die jüdische Bevölkerung mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten auf schicksalshafte Weise änderte und mit der Deportation der badischen Juden ins südfranzösische Gurs im Oktober 1940 die jüdischen Gemeinden des Kraichgaus ausgelöscht wurden.

Der Film endet aber nicht mit den schrecklichen Geschehnissen der Shoah, sondern folgt bis in die Gegenwart dem weiteren Lebensweg der Brüder.

Der Film orientiert sich an den auf Bild- und Fotomaterial basierenden Produktionen von Centropa, welche mit internationalen Filmpreisen ausgezeichnet wurden. Ein Novum ist die Einbettung der Lebensgeschichte von Menachem und Fred in filmische Sequenzen am Anfang und Ende des Films. Diese werden von Dr. Menachem Mayer sowie von Ilay Elmkies, (israelischer Jugendnationalspieler, U19-Spieler der TSG 1899 Hoffenheim und Schüler der Albert-Schweitzer-Schule Sinsheim), in Szene gesetzt. Die Filmaufnahmen fanden in Hoffenheim, Sinsheim und Jerusalem statt.

Die ca. 20minütige Filmproduktion hat eine deutsche, englische und hebräische Version und kann so auch von internationalen Nutzern bei verschiedenen Bildungsanlässen im Rahmen der Erinnerungsarbeit eingesetzt werden.

 

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