DIG-Präsident Robbe sprach mit hochrangigen Vertretern der Knesset

Knesset-Präsident Edelstein folgt Einladung zum Deutschland-Besuch.

 

Jerusalem/Berlin. Der Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, Reinhold Robbe, traf am 12. Mai 2014 mit dem Präsidenten des israelischen Parlaments, Yuli-Yoel Edelstein und dem Oppositionsführer Jitzchak Herzog zu einem Gedankenaustausch zusammen. Begleitet wurde Robbe von Wolfgang Freitag, Präsidiumsmitglied der DIG aus Aurich. Wie Robbe nach den Gesprächen mitteilte, sei Knesset-Präsident Edelstein (Likud Yisrael Beitenu) sehr interessiert an einer ausgezeichneten und engen Kooperation mit Deutschland.


Edelstein habe die herausragende Rolle Deutschlands in der Europäischen Union mit Blick auf die Beziehungen zum Staat Israel unterstrichen. Sehr erfreut zeigte sich der Knesset-Präsident über die Arbeit der Deutsch-Israelischen Gesellschaft. Für die zivilgesellschaftliche Kooperation sei die DIG von herausragender Bedeutung.
Mit großem Interesse ließ sich Edelstein die Pläne der DIG für das Jubiläumsjahr 2015 Robbe erläutern. Ebenso wie der DIG-Präsident trat Edelstein dafür ein, dieses Jubiläum in jeder Hinsicht dafür zu nutzen, die einzigartigen bilateralen deutsch-israelischen Beziehungen stärker in das öffentliche Bewusstsein in Israel und Deutschland
hineinzutragen. Dies gelte insbesondere für die junge Generation.


Der Knesset-Präsident nahm die Einladung von Robbe zu einem Besuch in Deutschland an und wird an der Eröffnung der Jubiläumsausstellung „50 Jahre Deutsch-Israelische Beziehungen“ im nächsten Jahr in Berlin als Ehrengast teilnehmen. Außerdem soll diese Ausstellung anschließend in der Knesset zu sehen sein.
Anschließend traf der DIG-Präsident den Sprecher der Opposition in der Knesset, Jitzchak Herzog von der Arbeitspartei. Robbe und Herzog, die sich seit etlichen Jahren kennen, sprachen über aktuelle bilaterale Themen. So standen bei dieser Begegnung unter anderem auch sicherheitspolitische Fragen auf der Tagesordnung. Herzog informierte den DIG-Präsidenten über den Wunsch der israelischen Regierung, für die Erneuerung der israelischen Marine einige Korvetten in Deutschland zu bestellen. Diese modernen Korvetten seien für die Sicherheit Israels von zentraler Bedeutung. Darüber hinaus bedeute dieser Auftrag für die deutsche Werftindustrie eine langfristige Auslastung der Spezialwerften. Robbe stimmte mit Herzog darin überein, dass es unter allen Gesichtspunkten klug und unerlässlich sei, diese neuen Korvetten nicht in Asien, sondern in Deutschland bauen zu lassen.


Zusammenfassend erklärte DIG-Präsident Robbe, dieser Tag in Jerusalem sei ein guter Tag für die deutsch-israelische Freundschaft.
12. Mai 2014

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