„Deutschland darf nicht länger warten“

DIG-Präsident Reinhold Robbe fordert von Bundesregierung Konferenz-Absage.

Nachdem bereits die Regierungen der USA sowie von Kanada, Australien, die Niederlande, Italien, Tschechien sowie Israel und jetzt offensichtlich auch von Österreich ankündigten, der Durban-III-Konferenz der Vereinten Nationen in New York fernzubleiben, richtet der Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG), Reinhold Robbe, an die
Bundesregierung den dringenden Appell, ebenfalls nicht an dieser Konferenz teilzunehmen.

Wie Robbe erklärte, würden die eindeutigen besorgniserregenden Erkenntnisse über die bisherigen Konferenzen des Durban-Prozesses ausreichen, um der Konferenz fernzubleiben. Das einzige Ergebnis der beiden stattgefundenen Konferenzen sei eine nicht tolerierbare Hetze gegen Israel.

Es sei in keiner Weise akzeptabel, wenn Israel als "Apartheidsregime" verurteilt werde, so wie dies auf den ersten beiden Konferenzen in Durban und Genf stattgefunden habe, betonte Robbe. Der DIG-Präsident: "Eine Teilnahme Deutschlands würde mit Sicherheit für erhebliche Irritationen in Israel, bei vielen Verbündeten und erst recht bei den jüdischen deutschen Mitbürgern sorgen; diesem Risiko darf sich die deutsche Bundesregierung nicht aussetzen!" Wegen der besonderen Beziehungen mit Israel stehe Deutschland in besonderer Weise im Fokus der Weltöffentlichkeit. Gerade deshalb sei es dringend geboten, dem Beispiel etlicher Regierung endlich zu folgen.
2. September 2011

 

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