"Abgeordnete sollten Iran-Reise absagen"

DIG-Präsident Reinhold Robbe befürchtet Propaganda-Missbrauch.


Berlin. Kritisch betrachtet der Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG), Reinhold Robbe, die geplante Iran-Reise von drei Bundestagsabgeordneten am kommenden Wochenende. Wie Robbe in Berlin erklärte, müsse vor dem Hintergrund des zugespitzten Sanktionsdrucks auf das Regime in Teheran gefragt werden, ob derzeit offizielle Kontakte hilfreich oder eher kontraproduktiv seien.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 03. Februar 2013 15:25

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Ernst-Cramer-Medaille für deutsch-israelische Verdienste

Berlin. Die Deutsch-Israelische Gesellschaft e.V. (DIG) wird ab 2013 die Ernst-Cramer-Medaille verleihen, benannt nach dem bedeutenden Publizisten. Geehrt werden Persönlichkeiten, die sich im Sinne von Ernst Cramers Lebenswerk um die deutsch- israelischen Beziehungen in besonderer Weise verdient gemacht haben. Angefertigt wurde die Medaille mit Unterstützung der Axel Springer Stiftung von der Königlichen Porzellan-Manufaktur (KPM) Berlin. Verlegerin Friede Springer, Vorsitzende der Axel Springer Stiftung, und der Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft und ehemalige Wehrbeauftragte, Reinhold Robbe, konnten heute das erste Muster der Medaille in Händen halten.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 03. Februar 2013 15:25

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Rückkehr ins Herz der Stadt

Vor 25 Jahren wurde die neue Mannheimer Synagoge eigeweiht.

Vor 25 Jahren wurde in Mannheim im Quadrat F 3 die neu gebaute Synagoge nebst Gemeindezentrum der Jüdischen Gemeinde feierlich eingeweiht. „Mit dem Neubau in F 3 kehrt die Jüdische Gemeinde in das Herz unserer Stadt zurück.“ würdigte der damalige Mannheimer Oberbürgermeister Gerhard Widder die Bedeutung dieses Ereignisses.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 03. Februar 2013 15:25

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„Von Kerbala nach Jerusalem“

„Von Kerbala nach Jerusalem“: Diese berühmte Propagandaaussage der iranischen Führung während des iranisch-irakischen Krieges in den 80er Jahren stellte Jonathan Weckerle an den Anfang seines Vortrags über den Iran am 17. Juli im Jugendkulturzentrum Forum in Mannheim. Denn sie zeige beispielhaft, dass die antiisraelische Haltung des heutigen iranischen Führung eine lange Vorgeschichte habe, erläuterte der Referent seinen zahlreichen Zuhörern.
Zu der Veranstaltung eingeladen hatte unsere AG in Zusammenarbeit mit der Jugendpresse Hessen und dem Jugendverband SJD - Die Falken.               

 

Auch wenn sich die Ideologie des Iran seit der Revolution 1979 nicht grundlegend geändert habe, habe eine Entwicklung stattgefunden, stellte Jonathan Weckerle fest: Insbesondere seit 1999 würden die wenigen Ansätze von Pluralität vom radikalen Flügel des politischen Spektrums bekämpft, so dass der Staat heute einer Militärdiktatur gleiche.


Jonathan Weckerle war sich sicher, dass der Iran nach Atomwaffen stebt. Anders seien die vielen Schritte, die der Iran in den vergangenen Jahre implementiert habe, nicht zu interpretieren. Auch die Weltgemeinschaft unterstütze inzwischen diese These, sie habe bisher allerdings zu wenig Druck ausgeübt, um das Programm aufzuhalten, so Weckerle.
Israel hat nach Ansicht des Referenten allen Grund die iranische Atombombe unter allen Umständen verhindern zu wollen, zu real seien die Drohungen und zu zentral der Antisemitismus in der iranischen Propaganda. Laut Weckerle möchte die israelische Regierung eigentlich keinen Militärschlag, auch weil sie sich der Risiken eines solchen Schritts bewusst sei. Die Verhinderung der iranischen Atombombe habe bei der israelischen Regierung aber höhere Priorität. 


Weckerle betonte explizit, dass er selbst nicht für einen Militärschlag plädiere. Jedoch war er der Meinung, dass eine iranische Atombombe von der Weltgemeinschaft nicht akzeptiert werden dürfe. Denn mit Atomwaffen im Rücken werde die ideologisch verhärtete Politik des heutigen iranischen Regimes unberechenbar sein.


Die Diplomatie hätte nur dann überhaupt noch eine Chance den Bau der Atombombe zu verhindern, wenn die militärische Option glaubhaft bestehe. Bisher jedoch gehe das iranische Regime davon aus, dass der Westen vom Einsatz militärischer Gewalt zurückschrecke. Das führe zu der sehr harten Verhandlungslinie des Iran. Sollte der Iran diese Haltung nicht ändern, wird ein Militärschlag aus Sicht von Weckerle in wenigen Jahren sehr wahrscheinlich. Auch wenn ihn eigentlich niemand wolle. (hg)

Foto: Julia Lück

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 03. Februar 2013 15:25

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Trauer und Bestürzung über Attentat in Bulgarien

 

DIG-Präsident fordert internationale Ächtung des Terrors

Berlin. „Mit Trauer und Bestürzung haben wir von dem schlimmen Attentat auf israelische Jugendliche in Bulgarien erfahren“, erklärte der Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG), Reinhold Robbe.

Bei einem Anschlag auf einen mit israelischen Touristen besetzen Reisebus sind am 18. Juli 2012 an der bulgarischen Schwarzmeerküste mindestens sechs Menschen getötet worden. Von 32 Verletzten war die Rede. Israelische Medien berichteten von sieben Toten, darunter zwei Bulgaren. Die Mitglieder der israelischen Reisegruppe waren kurz zuvor auf dem Flughafen der Schwarzmeerstadt Burgas gelandet. In dem attackierten Bus hätten auch viele Jugendliche gesessen, meldeten israelische Medien.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 03. Februar 2013 15:24

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