„Dass der Wein erfreue des Menschen Herz“

Weinprobe 11. April in Mannheim

weinSeit biblischen Zeiten ist das Judentum eng mit dem Wein verbunden, der auch im religiösen Ritus eine wichtige Rolle spielt. Und so ist es kein Zufall, dass es heutzutage auch in Israel eine hochwertige Weinkultur gibt. Uwe Nowotsch von Israelwein.de erläutern die Bedeutung des Weins im Judentum und präsentieren eine Auswahl an aktuellen israelischen Weinen zum Probieren.

Israel. Die multikulturelle Gesellschaft

Vortrag von Oliver Vrankovic am 02. Juli in Mannheim.

In Israel treffen auf engstem Raum westliche und orientalische Denk- und Verhaltensweisen, unterschiedliche Religionen, An-schauungen und Kulturen aufeinander. Die Identitätsfrage beschäftigt das Land mehr als jede andere Frage und ist in jeden Konflikt verwoben. Die multikulturelle und multiethnische Vielfalt macht es unmöglich DEN Israeli zu bestimmen. Bestehende Gräben zwischen Säkularen, National-Religiösen, Ultraorthodoxen und Arabern werden ständig vertieft und zugeschüttet. Gleichzeitig verlaufende Desintegrations- und Integrationsprozesse zeichnen das Land.

Der arabische Blick auf Israel

Vortrag am 28. November von Prof. Dr. Johannes Becke, Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg.

Der arabische Blick auf den Staat Israel wurde geprägt durch Jahrzehnte des Konflikts. Bei näherem Hinsehen zeigt sich aber ein ambivalentes Israel-Bild, das vom Feind bis zum Vorbild reicht. Der Vortrag bietet eine Einführung in die unterschiedlichen Israel-Bilder der arabischen Welt: Neben antizionistischen Dogmen und antisemitischer Propaganda finden sich Motive der heimlichen Bewunderung, der vorsichtigen Aussöhnung und der Nostalgie nach dem Kulturerbe der orientalischen Juden.

Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für christlich-jüdischen Zusammenarbeit.

28. November, 19:00 Uhr im Jüdischen Gemeindezentrum Mannheim. (F3, 4, 68159 Mannheim)

Über Auschwitz reden – die Täter von damals und die Neue Rechte

Lesung aus Anlass des Internationalen Tags des Gedenkens der Opfer des Holocaust am Dienstag, 14. Januar, 20:00 Uhr

Aus Anlass des 75. Jahrestags der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz lesen Schauspieler*innen des Nationaltheaters Mannheim aus dem dokumentarischen Theaterstück „Die Ermittlung“ von Peter Weiss, das unter dem Eindruck des ersten Frankfurter Auschwitz-Prozesses (1963 – 1965) entstand, sowie aus den Gerichtsprotokollen dieses Prozesses.
Im anschließenden Gespräch wird die Mannheimer Sprachwissenschaftlerin und Politologin Prof. Heidrun Deborah Kämper vom Leibniz-Institut für Deutsche Sprache deutlich machen, wie die Versuche der Angeklagten, ihre Verbrechen zu leugnen oder zu verharmlosen, bis in die heutige Zeit fortwirken.
Es lesen: Rocco Brück, Jacques Malan, Ragna Pitoll und Martin Weigel
Moderation: Christian Holtzhauer
 
Die Veranstaltung ist eine Kooperation des Nationaltheaters Mannheim mit dem Leibniz-Institut für Deutsche Sprache, der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Rhein-Neckar und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Rhein-Neckar.

Eintritt: € 10,- / 6,-
 
Karten unter 0621 1680 150
Mehr Infos: https://www.nationaltheater-mannheim.de/de/schauspiel/stueck_details.php?SID=3649


Veranstaltungsort: Lobby Werkhaus, Mozartstr. 9, 68161 Mannheim

Zum israelisch-palästinensischen Konflikt

Vortrag von Ralf Balke am Dienstag, 21. Januar, 19:00 Uhr

Um den Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern zu lösen, wird hierzulande und in der Europäischen Union immer noch die Zweistaatenlösung favorisiert. Dieser Lösungsansatz ist zugleich in weite Ferne gerückt. Die Gründe dafür sind zahlreich, oft vorgebrachte monokausale Erklärungen greifen regelmäßig zu kurz. Prinzipiell gibt es sowohl zwingende Gründe, die ‒ neben einem israelischen ‒ für einen palästinensischen Staat sprechen, als auch ebenso zwingende Realitäten, die zurzeit gegen einen eigenständigen palästinensischen Staat sprechen. Ralf Balke entfaltet sowohl die Pro- als auch die Kontraargumente und stellt sie zur Diskussion.

Ralf Balke ist promovierter Historiker und Journalist in Berlin. Er arbeitete viele Jahre für das Handelsblatt und schreibt heute unter anderem für die Jüdische Allgemeine. Er ist Autor des in der Beck’schen Reihe erschienenen Bands »Israel. Geschichte – Politik – Kultur« (2013) und Beiträger für den von Gisela Dachs für die Bundeszentrale für politische Bildung herausgegebenen »Länderbericht Israel« (2016).

Eine gemeinsame Veranstaltung des Arbeitskreises gegen Antisemitismus und Antizionismus Mannheim e. V., der Deutsch-Israelischen Gesellschaft ‒ Arbeitsgemeinschaft Rhein-Neckar/Mannheim und des Jugendkulturzentrums FORUM.


Mehr Infos: https://ak-gegen-antisemitismus-und-antizionismus.net/veranstaltungen/2020/01/21/zum-israelisch-palaestinensischen-konflikt

Veranstaltungsort: Jugendkulturzentrum FORUM, Neckarpromenade 46, 68167 Mannheim

Der christliche Antijudaismus als ein Wegbereiter des Holocaust?

Vortrag und Diskussion mit Pfarrer Andreas Keller am Montag, 27. Januar, 19:00 Uhr

Andreas Keller ist Pfarrer der kath. Kirchengemeinde Hl. Martin in Kaiserslautern. Er studierte katholische Theologie in Mainz und Rom. In seinem Vortrag wird er die Geschichte des christlichen Antijudaismus erläutern und aufzeigen, dass dieser eine der maßgeblichen Ursachen war, die zum Holocaust führten.

Grußwort: DR. LARISSA JANZEWITSCH, Stellv. Vorstandsvorsitzende der Jüdischen Kultusgemeinde der Rheinpfalz
 
Die Veranstaltung ist eine Kooperation der Pfarrei Heiliger Martin Kaiserslautern, der Jüdischen Kultusgemeinde der Rheinpfalz und der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Rhein-Neckar, Mannheim.


Mehr Infos: https://heiliger-martin-kaiserslautern.de/news/vortrag-der-christliche-antijudaismus-als-ein-wegbereiter-des-holocaus-1

Veranstaltungsort: Edith-Stein-Haus, Engelsgasse 1, 67657 Kaiserslautern

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